Katze zieht ein – wie sichert ihr eure Anlage?

04.06.2026 22:12
#1
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Hallo zusammen,

bei uns zieht in zwei Wochen eine Katze ein, ein einjähriger Kater aus dem Tierheim. Ich freue mich sehr – und mache mir gleichzeitig Sorgen um meine Regalanlage. Die hängt in 1,45 m Höhe an der Wand, 2,40 m lang und 35 cm tief, bisher offen.

Meine Überlegungen:

  • Eine Abdeckung aus Acrylglas, vorn zum Öffnen
  • Oder nur ein Vorhang – hält das einen neugierigen Kater ab?
  • Kleinteile und Grasfasern: gefährlich, wenn er daran knabbert?

Wer von euch hat Katze und Anlage unter einem Dach und kann berichten, was funktioniert?

Viele Grüße
Nadine

Spur N · Epoche IV/V · wenig Platz, viel Strecke


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04.06.2026 23:29
#2
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Liebe Nadine,

erst einmal Glückwunsch zum neuen Mitbewohner! Ich habe seit sechs Jahren einen Kater und eine Anlage, und meine Erfahrung ist eindeutig: 1,45 m sind für einen jungen Kater keine Höhe, sondern eine Einladung. Ein Vorhang hält ihn genau so lange ab, bis er herausgefunden hat, dass man darunter durchschlüpfen kann. Bei meinem waren das zwei Tage.

Bei mir hat nur eine feste Abdeckung geholfen. Ich habe vorn Schiebescheiben aus 3-mm-Acrylglas in Aluminiumschienen, wie bei einer Vitrine. Zum Fahren schiebe ich sie auf, danach wieder zu. Angenehmer Nebeneffekt: kaum noch Staub.

Herzliche Grüße
Karin

Kleinloks und Nebenbahn-Idylle


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04.06.2026 23:35
#3
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Tach Nadine,

Karin hat recht, und ich ergänze die technische Seite. Wenn du Scheiben einbaust, denk an die Wärme: Trafo, Zentrale und Beleuchtung gehören nicht in einen geschlossenen Kasten, oder du lässt oben und an den Seiten Lüftungsschlitze.

Und die Kabel: Unsere Katze hat früher mit Begeisterung an herabhängenden Litzen gezogen. Alles, was unter dem Regal baumelt, gehört in einen Kabelkanal. Das sieht ohnehin besser aus, und ein angeknabbertes Kabel am Trafo will keiner haben – weder du noch der Kater.

Gruß, Willi

H0 Dreileiter · Epoche III · analog angefangen, digital angekommen


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05.06.2026 00:23
#4
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Moin Nadine,

im Garten kann ich nichts abdecken, also habe ich gelernt, mit der Tierwelt zu leben. Die Bilanz der letzten Jahre: eine Nachbarskatze, die sich grundsätzlich auf die sonnenwarme Brücke legt, ein Igel im Tunnel (die Züge fuhren zwei Wochen Umleitung) und ein Maulwurf, der mir das Gleisbett um drei Zentimeter angehoben hat.

Zu deiner Frage mit dem Knabbern: Bei mir draußen ist es egal, aber drinnen würde ich lose Streufasern und Kleinteile immer wegräumen. Was verklebt ist, interessiert die Tiere meistens nicht mehr.

Gerd

Spur G · draußen bei jedem Wetter


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05.06.2026 08:04
#5
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Hey Nadine,

noch ein Punkt aus eigener Erfahrung mit zwei Katzen: Farben, Verdünner und Kleber immer verschlossen wegräumen, auch wenn du nur kurz aus dem Zimmer gehst. Offene Gläser mit Pinselwasser werden garantiert probiert oder umgeworfen. Ich habe dafür eine Kiste mit Deckel direkt neben dem Basteltisch – Deckel drauf dauert drei Sekunden.

Und freu dich auf den Anblick: eine Katze, die hinter Acrylglas einem Zug hinterherschaut, ist das beste Fotomotiv überhaupt.

LG Lisa

Patina statt Plastikglanz.


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05.06.2026 08:46
#6
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Vielen Dank euch allen, das war deutlich!

Ich habe heute gezeichnet: Rahmen aus Aluminiumprofil, vorn drei Schiebescheiben aus 3-mm-Acrylglas zu je 80 cm, oben eine abnehmbare Platte mit Lüftungsschlitzen über dem Bahnhof. Die Zentrale wandert in das Fach unter dem Regal, die Kabel kommen in den Kanal.

Der Name steht übrigens schon fest: Der Kater heißt Rangierer. Mal sehen, ob er ihm gerecht wird.

Viele Grüße
Nadine

Spur N · Epoche IV/V · wenig Platz, viel Strecke


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