Sommer-Fahrtag auf dem Gartengleis in Oldenburg – ein Dankeschön

01.08.2026 18:01
#1
avatar

Moin zusammen,

vergangenen Samstag war Fahrtag auf meinem Gartengleis, und ich möchte mich bei allen bedanken, die den Weg nach Oldenburg gefunden haben. Elf Leute, 26 Grad, kein Tropfen Regen – das hatten wir auch schon anders.

Ein paar Eindrücke: Die 70 Meter Rundstrecke waren von morgens zehn bis abends um sieben fast durchgehend belegt. Mittags lief der lange Güterzug mit 14 Wagen hinter zwei Akkuloks, nachmittags wurde angeheizt: zwei Echtdampfloks, eine gasgefeuert, eine mit Spiritus. Der Geruch von heißem Öl hing bis abends über der Terrasse, meine Frau hat es mit Fassung getragen.

Einziger Ausfall: Eine Weiche am Teich hatte sich in der Wärme verzogen und musste nachgeschraubt werden. Dafür habe ich jetzt eine Dehnungsfuge mehr.

Gerd

Spur G · draußen bei jedem Wetter


 Antworten

 Beitrag melden
03.08.2026 08:24
#2
avatar

Moin Gerd,

das war ein richtig schöner Tag, danke für die Einladung und an deine Frau für den Kartoffelsalat. Mich hat am meisten beeindruckt, wie leise die Akkuloks laufen – man hört tatsächlich nur das Rollgeräusch auf den Schienenstößen.

Kleine Nachsorge für den Besitzer der Spirituslok: Das Klappern am linken Kreuzkopf kam von einer gelösten Mutter, die ist wieder fest. Bitte nach den nächsten Fahrten noch einmal nachsehen.

Rainer

Erst reinigen, dann ölen – aber sparsam.


 Antworten

 Beitrag melden
03.08.2026 09:00
#3
avatar

Moin,

für jemanden, der sonst H0-Wagen mit dem Entkupplerstab trennt, war das ein Kulturschock. Wagen, die man mit beiden Händen aufgleist! Ich habe den Güterzug eine halbe Stunde gefahren und beim Rangieren am Ladegleis tatsächlich geschwitzt.

Gerd, falls du die Anlage mal um ein Anschlussgleis erweiterst: Ich schreibe dir die Wagenkarten.

Stefan

Hafenbahn in H0 · Epoche V/VI


 Antworten

 Beitrag melden
03.08.2026 09:54
#4
avatar

Lieber Gerd,

ich konnte leider nicht kommen, der Weg aus dem Harz ist doch weit. Aber wenn ich von Spiritus und heißem Öl lese, werde ich wehmütig. Bei uns im Schuppen roch es früher genauso, nur eben nach Kohle, und die Hände bekam man bis zum Urlaub nicht mehr sauber.

Eine Frage vom alten Lokführer: Wie lange hält bei der gasgefeuerten Lok eine Füllung, und wie merkt ihr rechtzeitig, dass das Wasser knapp wird? Ein Wasserstandsglas in der Größe stelle ich mir schwer abzulesen vor.

Es grüßt aus dem Harz
Karl

H0e und H0m · Harzer Schmalspur seit Jahrzehnten


 Antworten

 Beitrag melden
03.08.2026 10:04
#5
avatar

Hallo Gerd,

ich war mit meinem Sohn da, und der redet seitdem von nichts anderem. Danke dafür – auch wenn ich jetzt erklären muss, warum wir im Reihenhausgarten keine 70 Meter Gleis verlegen.

Was ich mitnehme: eure lockere Art, den Betrieb zu organisieren. Ein Zettel an der Schuppentür, wer wann welchen Zug fährt, fertig. Manchmal übertreiben wir es bei den Modultreffen mit den Regeln.

Micha

Module verbinden – Menschen auch.


 Antworten

 Beitrag melden
03.08.2026 10:17
#6
avatar

Moin Karl,

gute Frage. Eine Gasfüllung reicht bei der Lok für etwa 20 bis 25 Minuten, und das Wasser im Kessel hält ungefähr genauso lange. Das ist Absicht: Die Flamme soll ausgehen, bevor der Kessel trocken läuft. Das Wasserstandsglas ist tatsächlich winzig, man gewöhnt sich aber daran. Wer sichergehen will, pumpt zwischendurch mit der Handpumpe im Tender nach.

Micha: Für den Reihenhausgarten reichen auch 20 Meter am Zaun entlang. Sag deinem Sohn, ich helfe beim Planen. :)

Der nächste Fahrtag ist dann im Frühjahr, sobald der Rasen wieder trägt.

Gerd

Spur G · draußen bei jedem Wetter


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!