Lichtsignale, LEDs und Servos – Andreas aus Erfurt

02.09.2026 12:10
#1
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Hallo zusammen,

Andreas, 45, Elektroniker aus Erfurt. Bei mir dreht sich fast alles ums Licht: Lichtsignale im Eigenbau, Hausbeleuchtungen, Bahnsteiglampen. Fahrzeuge habe ich auch, aber ehrlich gesagt stehen die meistens vor einem roten Signal und warten, bis ich mit dem Löten fertig bin.

Meine H0-Anlage misst 3,00 m mal 1,40 m und zeigt eine zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn. Inzwischen stehen dort 14 Lichtsignale, alle selbst gebaut aus Messingprofilen und winzigen SMD-LEDs. Die Signalbilder blenden weich über, statt hart umzuschalten, das macht optisch viel aus. Die Weichen laufen über Servos mit einstellbarer Stellgeschwindigkeit.

Wenn ihr Fragen zu Vorwiderständen, Lichtfarben oder zur Servo-Ansteuerung habt: immer her damit. Im Gegenzug lerne ich hier gern etwas über Landschaftsbau, denn meine Anlage ist elektrisch fertig und optisch eine Sperrholzwüste.

Andreas

Rot heißt Halt – auch im Hobbykeller.


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02.09.2026 22:41
#2
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Willkommen, Andreas! Selbst gebaute Signale mit Überblendung, da bin ich sofort neugierig.

Wie löst du das Vorsignal am Mast des Hauptsignals? Beim Vorbild ist es dunkel, solange das Hauptsignal am selben Mast Halt zeigt. Bildest du das nach, oder leuchten bei dir beide?

Gruß, Susanne

Signale, Blöcke, Fahrstraßen – am liebsten am PC gestellt


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02.09.2026 23:05
#3
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Hallo Susanne, das ist nachgebildet. Zeigt das Hauptsignal Hp 0, wird das Vorsignal am selben Mast dunkelgetastet. Erst wenn das Hauptsignal auf Fahrt geht, blendet das Vorsignal mit auf und zeigt den Begriff für das nächste Signal.

Die Überblendzeit liegt bei rund 250 Millisekunden. Kürzer wirkt hart, bei einer halben Sekunde sieht es aus, als hätte das Signal keine Lust.

Andreas

Rot heißt Halt – auch im Hobbykeller.


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05.09.2026 07:38
#4
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Der Elektromeister grüßt den Elektroniker, willkommen! Ihr mit euren Millisekunden – bei mir hat ein Signal früher „klack“ gemacht, und alle wussten Bescheid. ;)

Gegen die Sperrholzwüste gibt es hier übrigens Fachpersonal. Hans und Bernd haben schon ganz andere Platten begrünt.

Gruß, Willi

H0 Dreileiter · Epoche III · analog angefangen, digital angekommen


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08.09.2026 10:11
#5
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Willkommen auch von mir! Ich nutze die Gelegenheit gleich schamlos aus: Welchen Vorwiderstand brauche ich für eine weiße LED an 16 Volt? Ich möchte mein erstes Häuschen beleuchten und nichts abfackeln.

Ben

Anfänger mit großen Plänen


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08.09.2026 12:49
#6
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Zitat von Zugbegleiter_Ben
Welchen Vorwiderstand brauche ich für eine weiße LED an 16 Volt?


Gute Frage, und einfach zu rechnen. Eine weiße LED braucht etwa 3 Volt. Für eine Hausbeleuchtung reichen 5 Milliampere völlig, mit vollen 20 sieht das Häuschen aus wie ein Flutlichtmast.

Also: 16 V minus 3 V sind 13 V, geteilt durch 0,005 A ergibt 2600 Ohm. Der nächste gängige Wert ist 2,7 Kiloohm, den nimmst du. Das gilt für Gleichspannung. Hängst du die LED an einen Wechselspannungsausgang, kommt noch eine kleine Diode in Reihe, damit die LED die falsche Halbwelle nicht abbekommt.

Und abfackeln wirst du nichts. Schlimmstenfalls bleibt es dunkel.

Andreas

Rot heißt Halt – auch im Hobbykeller.


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08.09.2026 14:41
#7
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Servus Andreas! Sperrholzwüste ist mein Stichwort. Fang nicht mit Gras an, sondern mit Farbe: die ganze Platte erdbraun streichen, matt, ruhig mit der Rolle. Allein das nimmt der Anlage schon den Baustellencharakter, und jedes Loch in der Begrünung fällt später nicht mehr auf. Alles Weitere gern im Bereich Landschaft & Gebäude.

Hans

Schotter, Gras und Farbe – der Rest ist Geduld.


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